POISON Jahresrückblick

2018 war ein Achterbahnjahr in dem wir bei der POISON schon im März so viel realisiert hatten, dass wir dachten es reiche für das ganze Jahr, dabei ging es dann erst richtig los. Und 2019 erwartet uns auch schon mit seinen Ideen und Aufgaben, mit neuen Räumlichkeiten und neuen Geschäftspartnern. Bevor wir uns allerdings in die neuen Abenteuer stürzen, ist hier noch einmal zusammengefasst, was dieses POISON Jahr für mich persönlich so besonders gemacht hat und was mich begeisterte und damit Inspiration für die Zukunft von POISON ist, denn die POISON-Saralisa-Beziehung ist symbiotisch.

Die Idee zu dieser Liste stammt übrigens von Britta Dahlmann, der ahoi-Agentin, die eine ähnliche immer zum Jahresende auf FB veröffentlicht. Danke dafür.

Was wir 2018 das erste mal gemacht haben:
> umziehen
> 600 qm Ausstellungsfläche bespielen mit bitch MATERial
> einen Film auf der Berlinale zeigen mit Fikkefuchs beim Lola-Festival
> Projektentwicklungsförderung bekommen für ‚Schweigend steht der Wald‘
> eine Sommer-Bootstour 
Der beeindruckenste POISON-Drehtag 2018:
> Im Rohingya-Camp in Bangladesch bei der Recherchereise zum Dokumentarfilm ‚Zwischen Welten‘ (AT)


Unsere Zukunfspläne: 
> Brust zeigen mit unserer bOObs-Ausstellung
> wieder ein neues Büro beziehen
> Spielfilme vorbereiten
> neue Firma gründen
> die Zukunft erobern

Schönste Ausstellungen:
Philippe Parreno im Martin Gropius Bau, Berlin
Thomas Hirschhorn in der Villa Stuck, München
Alicia Kwade in der König Galerie, Berlin
Architektur Biennale in Venedig

Biennale in Venedig

 

Beste Filme:
Neu: The Florida Project, Skate Kitchen, c, The World is Yours, The Ballad of Buster Scruggs, I, Tonya, Betty: They say I’m different,
Old but gold: Einer flog übers Kuckucksnest & Im Keller (R: Ulrich Seidel)

Buster Scruggs

Schönste Serien:
The End of the Fucking World, The Good Fight, Peaky Blinders Staffel 4, Wanderlust 

Lieblingsbücher:
Virginie Despentes – Das Leben des Vernon Subutex 1-3, Daniel Kehlmann – Tyll, Emma Cline: The Girls, Vera Schröder – Zwei Wilde Raupen 

Foto via buch-findr.de

Schönstes Konzert:
Ólafur Arnalds, Malakoff Kowalski im Schinkelpavillion

Soundtrack des Jahres:
Malakoff Kowalski – My First Piano

Die meiste Zeit verbracht mit:
Zukunftspläne schmieden

Die schönste Zeit verbracht mit:
unserem Drehbuch und dem Autor Wolfram Fleischhauer für ‚Schweigend steht der Wald‘

Vorherrschendes Gefühl 2018:
Zukunftsvisionen und Angst vorm Scheitern

Worauf ich in der Firma gerne verzichtet hätte:
Rechtsstreitigkeiten, lieb gewonnene Mitarbeiter verlieren

Wovon ich gerne alle überzeugen würde:
dass es sich lohnt weiterzumachen, auch wenn es manchmal nicht so aussieht.

Wichtigste Erkenntnis:
Der Laden muss auch ohne mich laufen. Daran arbeiten wir jetzt.

Das schönste Geschenk, dass wir jemandem gemacht haben:
Gehaltserhöhungen. Vertrauen. 

Das schönste Geschenk, dass uns jemand gemacht hat:
Auf unsere Fähigkeiten vertrauen. Uns konstruktiv kritisieren und uns damit besser machen.

Der schönste Satz des Jahres:
 “Art is all about doing what you shouldn’t.“ Nobuyoshi Araki

2018 war: 
laut, vielfältig, ungewohnt, anstrengend und ermutigend

2019 wird, mal wieder: 
Hopp oder topp! Jetzt oder nie! Alles auf eine Karte! Wir sind bereit.

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